Testmanagement in der Praxis: Drum prüfe, wer den Fehler findet

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Ohne Fachwissen gäbe es keine Software, aber ohne Kommunikation gäbe es niemand der sie benutzt. Deshalb müssen Testmanager sowohl hard- als auch soft-skills beherrschen.

Sie kennen zwar geeignete und anerkannte Methoden, aber bleiben trotzdem neugierig, probieren öfter mal aus und entscheiden dann selbst, welcher Weg zum Ziel der Beste ist.

Testmanagement ist inzwischen ein integraler Bestandteil eines jeden Software(weiter)entwicklungsprozesses. Daran besteht kein Zweifel mehr. Aber auch wenn Unternehmen die Bedeutung der Qualitätssicherung erkannt haben, unterschätzen sie nicht selten das Know-how, welches für strukturiertes Testmanagement benötigt wird.

Die Anforderungen an die Beteiligten der Test-Teams sind deshalb ebenso hoch wie die an Entwickler. Ohne ein methodisches Vorgehen werden Testfälle übergangen oder die Richtigen werden nicht gefunden. Auch bleiben gefundene Fehler im Rahmen freier Tests ohne strenge Methodik auf der Strecke.

Ein geplantes und strukturiertes Vorgehen zeichnet sich durch eine rechtzeitige Festlegung der Testaufgaben aus. Hauptbestandteile eines Testkonzepts sind:

  • ein in Stufen eingeteilter Testprozess
  • definierte Testmethoden und -ziele
  • zu testende Objekte inkl. Beschreibung
  • eine festgelegte Testorganisation sowie -infrastruktur inkl. der jeweiligen Werkzeuge