Jax 2020 – Software Is Eating The World

Inhaltsübersicht:

Unglaublich, aber wahr – es war Jax! Ganz real und mit physischer Anwesenheit in der Mainzer Rheingoldhalle. Natürlich mit Abständen und Hygieneregeln statt des abendlichen Coming Together und mit Frühstückstüten statt des gewohnten Backwaren-Buffets.

Wir waren trotz einiger Skepsis dabei und (Achtung, Spoiler!) schwer begeistert – sowohl von der wegweisenden Art, die Konferenz zu realisieren als auch von der Qualität der Sessions, die mit genauso wegweisenden Einblicken aufwarteten.

Software Is Eating The Corona World

Dass die Jax im Mai 2020 wegen der Pandemie als Online-Ausgabe stattfand, war wenig überraschend. Um so mutiger ist es einzuschätzen, dass die Jax-Macher ihren Nachholtermin vom 7. bis 11. September in Mainz mit einem äußerst aufwendigem Hybrid- bzw. Hygienekonzept auch einhalten konnten.

An vielen Stellen wurde sichtbar, dass die bisherigen Selbstverständlichkeiten der Jax grundlegend neu gedacht werden mussten – von der Bewegungs- und Wahlfreiheit bezogen auf die Sessions über die internationalen Sprecher bis hin zur Versorgung.

Da ein paar Absperrbänder und geklebte Linien auf dem Boden nicht reichen würden, wurde die Konferenz auf mehrere Gebäude und darin separierte Räume und Bereiche aufgeteilt. Die Vor-Ort-Teilnehmer mussten sich auf vorgeschnittene Veranstaltungsblöcke verbindlich festlegen und konnten dann, per Kartenscan, auch nur dort physisch teilnehmen.

Jede Session bot auch die Möglichkeit zu digitalen Teilnahme per Videostream mit Slide-Sharing und Chatkanal. Alle physisch Anwesenden, die Online-Teilnehmer im Home-Office und auch die Vor-Ort-Teilnehmer in anderen Gebäuden konnten so gleichzeitig am Eventgeschehen teilnehmen.

Zoom-Konferenzen mit internationalen Speakern wurden per Leinwand von irgendwo in der Welt in die Rheingoldhalle hinein und von dort dann gleich wieder hinaus in die Welt gestreamt. Und fast nebenbei kann sich nun jeder Teilnehmer jede Session der Jax im Nachhinein noch einmal anschauen.