Der Integrationsarchitekt: Ein Spezialist mit Allrounder-Fähigkeiten

Inhaltsübersicht:

Zentral und vernetzt an vielen Fronten

Als Integrationsarchitekten können die IT-Mitarbeiter bezeichnet werden, die sich auf die konzeptionelle Zusammenführung bestehender Anwendungen und Plattformen spezialisiert haben. Sie konstruieren aus bestehenden Bausteinen neue IT-Landschaften, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, soweit als möglich bestehende Altsysteme einbinden und so den Nutzen der IT-Unterstützung für den Fachbereich optimieren.

Der Integrationsarchitekt wirkt als eine Art „Mittelfeldspieler“, der auf mehreren Ebenen zentral und gleichzeitig vernetzt agiert. Das macht seine Position auf der einen Seite sehr bedeutsam, damit auf der anderen Seite aber auch sehr anspruchsvoll.

In der Diskussion über die Integrationsarchitektur fallen zwangsläufig Begriffe wie Geschäftsprozess und Service. Der Integrationsarchitekt ist dafür verantwortlich, Verfahren und Plattformen in die Systemlandschaft einzubinden, die eine IT-Unterstützung für diese Ansätze ermöglichen. Hier kommt das angesprochene Denken auf verschiedenen Ebenen zum Tragen.

Die Zusammenarbeit mit Fachbereich, Anwendungsentwicklern, anderen Architekten, dem Systembetrieb sowie weiteren beteiligten Rollen des Konzerns erfordert ein hohes Maß an adressatengerechter Kommunikations- und Arbeitsweise, ohne dabei das Gesamtbild aus den Augen zu verlieren.

Ein ‚fliegender Wechsel’ zwischen den Abstraktionsebenen ist dabei erfolgskritisch. Der Integrationsarchitekt muss in der Lage sein, auf der Ebene der Programmiersprache zu diskutieren oder selbst zu programmieren, als Verantwortlicher für die Integrationsplattform beratend und schulend den Fachentwicklern zur Seite zu stehen oder auch sein IT- Wissen soweit zu abstrahieren, dass er auf Augenhöhe mit dem Fachbereich Anforderungen aufnehmen und diskutieren kann.