„Wir hören zu, denken weiter und handeln lösungsorientiert“
Seit einem Jahr lenkt Jörg Bachmann die Geschicke im Führungsteam der FSS. Im Interview teilt er seine Eindrücke über den beruflichen Werdegang, seine Führungserfahrungen sowie die Werte, die ihn und das Unternehmen prägen.
Mein Weg zu FSS beruhte im Wesentlichen auf dem Wunsch, stärker praktisch in der Umsetzung von IT-Projekten arbeiten zu können. Nach Jahren als IT-Projektleiter in Frankfurt und später als Produktmanager bei der FinanzIT in Hannover wollte ich in ein Beratungshaus wechseln, das eher auf „hands-on“ Mentalität bei der Umsetzung von IT-Projekten setzt.
Und so begann ich 2008 als FSS-Berater bei meinem ersten Einsatz bei der NORD/LB. Was zunächst als Einstiegsprojekt gedacht war, wurde zu 17 Jahren kontinuierlicher Zusammenarbeit mit diesem Kunden. Ich bin dort zum verlässlichen Problemlöser geworden, jemand der in unterschiedlichsten Projektsituationen gefragt wird.
Wie hat sich deine Rolle entwickelt?
Neben meiner Beratertätigkeit kümmerte ich mich zunehmend um vertriebliche und interne Aufgaben bei FSS. Ich trieb das Thema Projektmanagement voran, organisierte interne Meetings und Weiterbildungen. Gemeinsam mit Kollegen stellen wir damals wie heute sicher, dass unsere Berater qualifiziert und motiviert beim Kunden agieren.
Vor einigen Jahren wurden Christoph Jacobs und ich zu Prokuristen ernannt. Wir wurden schrittweise an die Unternehmenssteuerung herangeführt. Jetzt, nach knapp einem Jahr als Geschäftsführer, sehe ich: Führungsarbeit bringt jeden Tag Neues, oft auch Überraschendes – das macht es so interessant für mich.
Was ist aus deiner Sicht das Besondere bei FSS?
FSS lebt von seiner konsequenten Dienstleistungsbereitschaft dem Kunden gegenüber und einer gewissen Flexibilität, die größeren Beratungshäusern oft fehlt. Wir hören zu, denken weiter und handeln lösungsorientiert im Sinne unserer Kunden.
Unsere Berater gestalten ihren Arbeitsalltag inhaltlich und organisatorisch eigenverantwortlich – das erfordert Agilität, Kreativität und Veränderungsbereitschaft. Und spricht am Ende für Qualität.
Was kennzeichnet deinen Führungsstil?
Wir sind ein Haus mit erstklassig ausgebildeten, selbständig arbeitenden Mitarbeitern. Ich pflege einen offenen Austausch auf Augenhöhe – das ist für mich selbstverständlich. Auch beim Kunden gibt es keine Hierarchien, nur unterschiedliche Aufgabenstellungen.
Als Mitglied der Geschäftsführung weiß ich: Das Heft des Handelns liegt bei uns. Wir tragen die Verantwortung für Unternehmenssteuerung, Personal und Strategie. Das ist eine Gratwanderung zwischen kollegialer Kultur und unternehmerischer Notwendigkeit, die wir täglich neu austarieren.
Was hast du dir persönlich vorgenommen?
Langjährige Mitarbeiter sind zu Geschäftsführern ernannt worden, das signalisiert Vertrauen und Beständigkeit. Ich habe mir vorgenommen, mit frischem Blick auch Bewährtes weiterzuentwickeln. Deshalb gehen wir Vertriebspotenziale und interne Optimierungen noch gezielter an. Für jüngere Mitarbeiter etablieren wir einen klaren Entwicklungsrahmen durch Mentoring, Feedbackgesprächen und gezielten Qualifikationsangeboten.
Mich beschäftigt vor allem die Frage: Welche Veränderungen – durch Künstliche Intelligenz, durch neue Kundenerwartungen, durch veränderte Arbeitsformen – betreffen unsere Kunden und damit auch uns? Wir müssen unser Know-How und unser Leistungsportfolio so gestalten, dass sie den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Kunden gerecht werden. Das ist die eigentliche Herausforderung, der ich mich gern stelle.
Welche Eigenschaften braucht ein FSS-Berater?
Neben Fachexpertise zählt für uns Kommunikationsstärke, Teamgeist und Engagement. Mir persönlich ist Eigeninitiative besonders wichtig – sie macht den Kern eines FSS-Beraters aus. Expertenwissen nützt nichts, wenn man es nicht proaktiv einzubringen weiß.
FSS-Mitarbeiter sind in erster Linie beratend beim Kunden tätig. Sie verfügen über Branchen- und Produktwissen und arbeiten sich in die internen Prozesse der jeweiligen Kundenumgebung ein. Unser Markenzeichen ist dabei die absolut vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Wie verliefen die ersten zwölf Monate in der neuen Rolle?
Meine Erfahrungen sind durchweg positiv, die Arbeit bereitet mir viel Freude. Der Perspektivenwechsel war aufregend – ich war überrascht, wie viele Themen relevant sind, die aus Beratersicht vorher nicht sichtbar waren. Die tägliche Kommunikation zu strategischen, personellen und wirtschaftlichen Fragen hat enorm zugenommen. Und genau das macht die Aufgabe für mich so spannend.
Eine Erkenntnis nach einem Jahr: Wir müssen langfristig denken und erarbeiten, warum Kunden uns auch in fünf Jahren noch brauchen werden. FSS ist seit vielen Jahren erfolgreich – und wir arbeiten in der Geschäftführung daran, dass es auch so bleibt.
Vielen Dank für das Gespräch!
Interviews dieser Serie:
- Marc Gehrke: „Das ist einfach 'ne geile Truppe“
- Mark Flemming: „Gemeinsam besser werden“
- Jörg Bachmann: „Wir hören zu, denken weiter und handeln lösungsorientiert“
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