
„Wer Ideen hat, ist herzlich willkommen“
Kommunikation, Vertrauen und Eigenverantwortung sind für Christoph Jacobs die Grundpfeiler erfolgreicher Zusammenarbeit. Wie es gelingt, die beiden Welten des kleinen Unternehmens und großer Kundenprojekte als Berater zu vereinen, verrät uns der FSS-Geschäftsführer im Interview.
Wie bist du zu FSS gekommen?
Über ein Duales Studium der Leibniz-FH. Mich hat damals genau diese Schnittstelle zwischen Informatik und Wirtschaftsprozessen interessiert, so dass Wirtschaftsinformatik der logische Studiengang war. Consulting sagte mir damals nichts. Deswegen war es ein großer Vorteil des Studiums, dass ich von Anfang an auch Mitarbeiter eines Beratungsunternehmens war.
Seit dieser Zeit haben sich bei FSS immer wieder neue Türen geöffnet und ich konnte sukzessive mehr Verantwortung übernehmen. Vor zwei Jahren wurde ich gefragt, ob ich mir Geschäftsführungsverantwortung vorstellen könnte und ich habe sofort zugesagt.
Heute, nach knapp einem Jahr in dieser Rolle, sehe ich: Der organische Weg – vom dualen Studenten zum Geschäftsführer – hat Vorteile. Ich kenne dieses Unternehmen sowie alle Abläufe von innen. Gleichzeitig achte ich darauf, meinen Blick offen zu halten und eingefahrene Muster zu hinterfragen.
Was ist aus deiner Sicht das Besondere am Unternehmen FSS?
Wir haben bei FSS schon sehr früh gelebt, was später als Start-up-Kultur bekannt wurde. Kleines Unternehmen, respektvolle Zusammenarbeit, Duz-Kultur, Vertrauensarbeitszeit. Dazu kommt viel persönliche Wertschätzung und ein Fokus bei der Zusammenarbeit, der aufs Möglichmachen ausgerichtet ist.
Eine zweite Besonderheit sind die zwei Welten der FSS: In der einen Welt arbeitet man in einem kleinen Unternehmen mit flacher Hierarchie und kurzen Wegen. Gleichzeitig bewegt man sich in einer zweiten Welt großer Organisationen und ist dort im Rahmen von Projekten in komplexe Abläufe eingebunden.
Ziel unserer Beraterinnen und Beraterist es, die Kunden bei ihren Transformationsprozessen zu begleiten und zu unterstützen. Insofern ist FSS in aus meiner Sicht ein besonderes Beratungshaus, da wir die langfristige Zusammenarbeit mit unseren Kunden anstreben.
Wie lautet dein Führungsverständnis?
Kurz gesagt: „Kommunikation ist alles“. Das gilt vor allem für IT-Projekte, die nur selten an der Technik scheitern. Die Grundlage dafür ist immer eine gemeinsame Kommunikationsbasis, d.h. transparente, vertrauensvolle und auf langfristige Entwicklungen ausgerichtete Gesprächskanäle.
Dazu gehört auch das Schaffen und Bewahren einer entsprechenden Kultur im Unternehmen. Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt mit all ihren Stärken und Fähigkeiten. Unsere Aufgabe als Führungsteam ist es, sie zu leistungsfähigen Beratern und Beraterinnen zu entwickeln, die sich grundsätzlich selbst steuern.
Denn Mitarbeiter, die sich gut organisieren, selbstbewusst ihre Ideen einbringen und ihre Arbeit kritisch beleuchten können, sind selbstzufriedener und gewinnbringender in Kundenprojekten. Wir schauen schon bei der Personalauswahl auf diese Punkte. Aber dies ist auch ein Entwicklungsprozess, den wir bei FSS fördern und ermöglichen möchten.
Was hast du dir persönlich vorgenommen?
Wenn ich mir eins vorgenommen habe, dann ist es, offen für Veränderungen zu sein. Unternehmen bestehen am Markt nur, wenn eine ständige Veränderungsbereitschaft in der Organisation vorhanden ist. Wir müssen und werden uns als FSS anpassen, verändern und weiterentwickeln.
Wir wollen insbesondere beim Thema Recruiting und Personalgewinnung eine gewisse Dynamik entwickeln. Dazu gehört einerseits, die Arbeit mit Personalagenturen passgenauer zu steuern. Und zum anderen werden wir selbst die Initiative ergreifen und FSS regional bekannter machen durch mehr Einblicke in unsere Arbeit und unser Umfeld.
Im Mai diesen Jahres werden wir zum Beispiel wieder an der Karrieremesse der Hochschule Hannover teilnehmen. Wir waren bereits im letzten Jahr dort und haben viele gute Gespräche mit Studentinnen und Studenten aus der Region geführt, die nach einem passenden Berufseinstieg suchen.
Welche Eigenschaften müssen zukünftige FSS-Berater mitbringen?
Eigeninitiative, Flexibilität und Kundenorientierung sind wichtig. Sie brauchen auch eine offene und über den Tellerrand hinausschauende Arbeitsweise. Bei FSS gibt es kein Silo-Abteilungsdenken, sondern kreative Freiheiten. Wer Ideen hat, ist herzlich willkommen. Dafür braucht es kommunikative Fähigkeiten und Verbindlichkeit.
Andererseits muss man wissen, dass man seine Ideen beim Kunden nicht mit der Brechstange umsetzen kann. Hier braucht es einen langfristig ausgerichteten Zeithorizont und die Bereitschaft, die Kunden bei ihren Arbeitsprozessen zu begleiten. Voraussetzung dafür ist ein gewisses Maß an Resilienz, um sich im Tagesgeschäft auf lange Sicht behaupten zu können.
Wie bedeutsam ist der KI-Trend für die Branche?
Ich gehe davon aus, dass es in unserem stark regulierten Marktumfeld immer kluge Software-Architekten, Business Analysten und Testmanager brauchen wird. Und die werden mit Künstlicher Intelligenz nur noch besser. Insofern schauen wir aktuell, wie wir die KI als Hilfsmittel richtig und zielgerichtet einsetzen.
Spannend wird es, wenn KI-Komponenten Teil der Entwicklungslösungen und Unternehmensprozesse sind. Dieser Aspekt stellt aus meiner Sicht einen deutlichen Wandel dar, den wir begleiten wollen. Wir sind gut darin, wichtige Trends in unserem Umfeld zu erkennen und diese in die fachliche Weiterentwicklung unserer Abläufe und Methoden einfließen zu lassen.
Aus persönlicher Sicht: Wie verlief das erste Jahr in der neuen Rolle?
Als Geschäftsführer ist man in der Entscheiderrolle angekommen. Ich bewerte das positiv, denn es vereinfacht die Umsetzung von Ideen. Es bringt auf der anderen Seite aber auch Verantwortung mit sich. Ein großer Vorteil ist unser Führungsteam, in dem wir gemeinsam Entscheidungen treffen und abstimmen können – das ist ungemein wertvoll und hilfreich!
Ich sehe auch schon Fortschritte im Bereich Recruiting – das freut mich besonders. Im Hintergrund ist ein ganzes Team aktiv, das Ideen gibt, Themen umsetzt und stetig die Richtung justiert. Diese kontinuierliche Verbesserungsmentalität ist genau das, was uns langfristig erfolgreich macht.
Nicht die große Revolution, sondern viele kleine Schritte. Wir müssen Marktrends im Blick behalten sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend unterstützen. Wir setzen bewusst auf Stabilität statt schnelles Wachstum – der Firmenkultur und unserem Qualitätsanspruch folgend.
Vielen Dank für das Gespräch!
Interviews dieser Serie:
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