
Teamgeist, Schweiß und unvergessliche Momente
Am 12. April 2026 verwandelte sich Hannover zum 34. Mal in eine Laufstadt. Rund 34.000 Aktive gingen an den Start, mehr als 200.000 Zuschauende säumten die Strecke – und mittendrin: Das FSS-Team beim Staffel-Marathon.
Was als spontane Idee begann, wurde am vergangenen Sonntag Realität. Nicht als Einzelkämpfer, sondern als Staffel nahmen wir am größten Breitensportevent Niedersachsens teil – auf einer der flachsten Marathonstrecken Deutschlands mit gerade einmal 19 Metern Höhenunterschied. Start und Ziel: das Neue Rathaus.
Sechs Etappen, ein Teamziel
Beim enercity Staffel-Marathon teilen sich zwei bis sechs Läuferinnen und Läufer die klassischen 42,195 Kilometer auf sechs Teilabschnitten zwischen 4,6 und 9,6 Kilometern Länge. Um 10:30 Uhr fiel unser Startschuss am Friedrichswall – eine halbe Stunde nach dem Marathonfeld, doch mit genauso viel Vorfreude.
Die Wochen zuvor hatten wir intensiv geplant: Wer übernimmt welchen Abschnitt? Wer startet, wer schließt ab? Ein besonderer Dank geht an Helge Weirich, der die Organisation übernahm und dem Team von Anfang an einen klaren Fahrplan gab.
Wechselzonen als Nadelöhr
Die Organisatoren hatten die Wechselzonen bewusst an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs platziert – ein Konzept, das Staffel-Teams die Logistik erheblich erleichtert. Dennoch: Der Moment, wenn man seinen Teampartner in der Menge sucht, bleibt ein Erlebnis für sich. Zum Glück lief (fast) alles reibungslos ab.
Ein besonderes Highlight kurz vor Schluss: Die letzten 700 Meter sind wir gemeinsam als Team gelaufen. Dieser Moment hat nochmal gezeigt, worum es eigentlich geht – zusammen ins Ziel kommen und das Erlebnis gemeinsam abschließen. Das hat uns nochmal richtig angetrieben und den Zieleinlauf unvergesslich gemacht.
Ein Event der Superlative
Während wir unsere persönliche Staffelgeschichte schrieben, ragte auf der Marathondistanz vor allem eine Athletin heraus: Domenika Mayer gewann die Deutschen Marathon-Meisterschaften der Frauen zum dritten Mal in Serie und verbesserte ihren eigenen Streckenrekord auf 2:21:26 Stunden.
Bei den Männern sicherte sich Tom Thurley seinen ersten DM-Titel. Den Gesamtsieg holte der Kenianer Maru Kibet Thomas in 2:07:53 Stunden. Die Strecke führte an Maschsee, Zoo, Eilenriede und Herrenhäuser Gärten vorbei – ein Querschnitt durch die grüne Seite der niedersächsischen Landeshauptstadt.
Danke ans Team – und an alle am Streckenrand
Zum Schluss möchten wir einfach mal Danke sagen. Ein Event wie der ADAC Marathon lebt nicht nur von der Strecke, sondern vor allem von den Menschen dahinter.
Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die bei unserer Staffel mitgemacht haben – fürs Durchhalten, fürs Motivieren und natürlich fürs Mitlaufen. Jeder einzelne von euch hat dazu beigetragen, dass dieser Tag so besonders wurde.
Auch ein großes Danke an alle, die uns unterstützt haben – ob vor Ort, am Streckenrand oder aus der Ferne. Eure Anfeuerung hat uns wirklich gepusht, besonders auf den letzten Kilometern!




