Dr. Reinhard K. Sprenger, 60, schloss sein Studium mit Promotion im Fach Philosophie ab. Für seine Doktorarbeit „Nationale Identität und Modernisierung“ erhielt er den Carl- Diem-Preis. Er arbeitete als Wissenschaftlicher Referent beim Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen und stieg anschließend zum Leiter Personalentwicklung und Training bei der 3M in Deutschland auf. Seit seinem Erfolg als Buchautor Anfang der 1990er ist er freier Management-Berater, gefragter Vortragsredner und Seminartrainer. Im Zentrum seiner Theorie stehen Themen wie Selbstmotivation und die Verantwortung des Einzelnen.

In den frühen Phasen eines (IT-)Projektes sollte bei allen Projektbeteiligten ein Verantwortungsbewusstsein für die erfolgreiche Durchführung des Risikomanagements aufgebaut werden. Dieses Ziel wird aber durch mangelndes Budget und unzureichende Risikokultur im Unternehmens nur selten erreicht.

Im Projektgeschäft fordern die Kunden messbare Aussagen. Dabei ist zu Projektbeginn oft unklar, welches Ergebnis entstehen soll. Korrekte Aufwandsschätzungen bei gleichzeitiger Zielunsicherheit werden immer seltener. Mit dem ewig gleichen Ende: Das Projekt wird teurer, dauert länger oder scheitert gänzlich.

Dabei könnte durch den Einsatz verschiedener Steuerungswerkzeuge das Zielszenario schneller deutlich werden. Wir haben PMI und Scrum miteinander verglichen und dabei festgestellt: Der wesentliche Unterschied besteht in der Zeitdauer der Iterationen.

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